Tag 108 – Das Verdeck kommt drauf

Showtime – heute kommt die Plane drauf und das wird fertig gestellt. Es ist super Wetter 🙂 – ich sitze im Office 😐 und muss arbeiten 🙁 Aber die Werkstatt gibt Gas. Prösel bekommt nachmittags spontan Besuch von meiner Frau. Aber der Reihe nach…

Das Verdeck kommt drauf

Mittags bekomme ich per Whatsapp ein Bild und traue meinen Augen kaum, das steht Prösel mit montiertem Verdeck im Hof. Sieht echt gut aus, und man sieht schön, dass die Plane sich noch strafft. Das geschieht von allein durch die Sonneneinstrahlung.

Die Anleitung vom Planenlieferant ist echt gut und die Jungs kommen schnell voran. Am Nachmittag wird das Verdeck nochmal zusammengeklappt, damit der vorderste Verdeckspriegel noch seine Hohlraumversiegelung bekommt. Das klappt auch, aber beim Zusammenklappen des Verdecks passt was nicht. Dann bekomme ich das Bild:

Mit dem Bild kommt die Frage, ob das so sein soll. Ich antworte nur kurz: Nö, am Wochenende war das noch gerade…

Und wieder runter

Also baut die Werkstatt das Verdeck nochmal ab, zerlegt es und richtet den verbogenen Spriegel. Zum GlĂŒck sind das Karosserieprofis und können den Spriegel ohne LackbeschĂ€digung wieder richten. Es war nur ein ziemliche Kraft notwendig, der Chef sprach von „Irgendwo um die 1 Tonne Kraft war nötig um das zu richten“. Das ist beeindruckend und zeigt doch wieder, dass es besser sein dĂŒrfte, immer zu zweit ab- und wieder aufzuplanen. Frei nach Meister Yoda: „Immer zu zweit sein Du musst“

Das Verdeck kommt wieder drauf

Tja, und da meine Frau die Nieten an den VerdeckbĂ€ndern nicht so hundertprozentig festgemacht hatte, konnten die alle aufgedrĂŒckt und weiter verwendet werden – GlĂŒck gehabt. Am Nachmittag ist das Verdeck wieder drauf, mit top lackiertem GestĂ€nge und sehr gut sitzender Plane.

Meine Frau kommt zu Besuch

Meine Frau beschliesst spontan, dass sie nachmittags nach meinem frĂŒheren Feierabend noch in die Werkstatt fĂ€hrt und ich mit unserem Sohn noch was unternehme. Sie plant die Nieten am Schwallblech zu machen und die GummibĂ€nder auf der Motorhaube festzunieten. Guter Plan, fĂŒhlt sich wie Endspurt an. Sie kommt gut voran und ruft mich aus der Werkstatt, dass sie mit dem Chef gesprochen hat, fĂŒr ihn ist alles erledigt und Prösel kann nach Hause. Das Reserverad und die Farben soll ich ein paar Tage spĂ€ter holen. Was fĂŒr eine Überraschung! Nach Feierabend fĂ€hrt meine Frau ohne TĂŒren bei sonnigen 28 Grad Prösel nach Hause. Die Fahrt war toll, schön vorsichtig ĂŒber Land. Am Himmel zieht eine Unwetterfront auf. Egal, Prösel steht im Hof und ich kann’s noch gar nicht richtig glauben. Die Unwetterfront kommt bedrohlich schnell nĂ€her, also parke ich Prösel schnell in die Tiefgarage, nur Minuten bevor die ersten richtig dicken Regentropfen fallen.


Home again, endlich.

Abends holen wir dann das Auto meiner Frau aus der Werkstatt ab, und mĂŒssen zusehen, wie in einer nahegelegenen Straße der aufgeweichte Acker durch die GrundstĂŒcke fließt. So einen Starkregen hatten wir schon lange nicht mehr. Zur Sicherheit gehe ich spĂ€ter nochmal in die Tiefgarage um zu sehen, ob alles trocken ist. Zum GlĂŒck ist es das auch.

Das war’s also, nach 20 Monaten ist die im Kern abgeschlossen. Der Rest wird in Heimarbeit erledigt, Kleinteile anbringen, Details lackieren, und und und… An einem alten Auto ist noch viel zu tun. Bleiben wir dran, im Februar 2017 steht die Oldtimerzulassung an. Ich werde in loser Reihenfolge weiter berichten, Ihr findet das Tagebuch hier auf dieser Seite: https://www.pelzel.de/category/iltis/

Heute gab’s wieder ein paar Bilder, wie gehabt sind alle in Kai’s Iltis Galerie zu sehen. Die heutigen Bilder gehen von Bild Nr. 1611 bis Bild Nr. 1616. Viel Spaß!