Archiv der Kategorie: Technik

WLAN Upgrade: Jetzt auch mit IPv6 und 802.11ac

Mein altes WLAN konnte kein IPv6, Zeit für ein Upgrade. Ein Kollege hat mir den Hersteller Ubiquiti (https://www.ubnt.com) empfohlen.  Nach ein bisschen recherchieren, überlegen und zögern, habe ich mich für den Unifi AP AC (https://www.ubnt.com/unifi/unifi-ap-ac/) entschieden. In den Tests hat er meines Erachtens gut abgeschnitten und ist noch bezahlbar. Also habe ich einen bestellt, die Controller Software habe ich auf meinem Raspberry PI installiert und schon einmal konfiguriert.

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Hostapd Konfiguration im Homeserver

Ich habe einen kleinen Homeserver in meinem Arbeitszimmer. Vor ein paar Wochen habe ich den mit einem neuen Mainboard aktualisiert. Eingebaut habe ich ein Zotac Fusion-ITX Wifi A-Series Mainboard mit 802.11n WLAN.Ein echt schickes Mainboard, und vor allem passiv gekühlt. Darauf läuft ein 64 Bit Debian, das unter anderem einen WLAN Access Point mit hostapd bereitstellt. Wenn Ihr weiterlesen wollt, ich habe in diesem Artikel für mich die Hostapd Konfigurations datei hinterlegt. Hostapd Konfiguration im Homeserver weiterlesen

Windows 7

Es ist soweit, meine Lizenz von Windows 7 Home Premium ist eingetroffen. Im Juli ist es mir gelungen, eine Kopie aus der 50 €-Auktion zu ergattern. Da ich sie bei Conrad ergattern konnte, hatte ich erst die Befürchtung, dass es noch Wochen dauert, siehe Artikel bei magnus.de. Aber heute brachte der Postbote eine Sendung von Conrad. Rechtzeitig zum Wochenende 😉 Danke Conrad für die schnelle Lieferung!

Mehr Storage für die PS3

Die Zeit ist gekommen, dass die verbaute 40 GB Festplatte voll wurde. Demos, Spiele, Speicherstände, Downloads, die neue Firmware belegten mittlerweile fast die komplette Festplatte. Also musste eine neue her. Der Tausch der Festplatte ist ja bei der Playstation 3 kein Problem, die Garantie bleibt auch, also ab zum Computerdealer und eine Festplatte gekauft. Worauf zu achten ist: Die Festplatte darf nicht höher als 9,5 mm sein, und es muss eine 2,5 Zoll SATA Platte sein.

Gesagt getan, seit gestern abend hat unsere PS3 nun satte 320 GB Platz. Der Austausch war kein Problem und in unter 10 Minuten erledigt:

  • Datensicherung machen (In der CrossMediaBar [Systemeinstellungen] > [Datensicherung] > [Sicherung])
  • Festplattenschacht öffnen
  • die blaue Schraube entfernen
  • den Festplattenträger rausziehen
  • vier Schrauben entfernen
  • alte Platte raus, neue Platte rein
  • alles wieder festschrauben
  • den Festplattenträger wieder einsetzen
  • die blaue Schraube wieder einsetzen
  • Festplattenschacht wieder schließen

Überall ist zu lesen, dass die PS3 beim hochfahren dann erkennt, dass die Festplatte unformatiert ist und anbietet, sie gleich zu formatieren. Die Überraschung kam dann, dass die PS3 beim hochfahren meldete, dass sie keine gültige Firmware hat, und man doch einen USB-Stick mit der Firmware 3.01 einlegen soll. Blödes Ding, die Firmware 3.01 muss sich wohl auch zum großen Teil auf der Festplatte verewigen. Dafür ging’s dann im nächsten Anlauf mit besagtem USB-Stick ohne Probleme, die Festplatte wurde formatiert, die Firmware installiert sich automatisch und beim nächsten Reboot hat man wieder eine „nackte“ PS3. Die Datensicherung ist dann noch zurück zu spielen (In der CrossMediaBar [Systemeinstellungen] > [Datensicherung] > [Daten wieder herstellen]). Ist das abgeschlossen, ist die PS3 wieder die alte 🙂

Erfahrungen mit dem Oracle Clustered File System

Nun, es ist der zweite Tag an dem ich das Oracle Clustered File System verwende. Es funktioniert, ich sehe auf beiden „Nodes“ das Dateisystem und kann es auch verwenden. Man sollte nur aufpassen, dass das Filesystem per /etc/fstab nicht gemountet wird, bevor der Clusterdienst läuft. Dafür sorgt der Mount-Parameter „_netdev“, der bewirkt, dass das Filesystem erst gemountet wird, nachdem das Netzwerk verfügbar ist – dann läuft nämlich auch der Clusterdienst. Wenn man das vergisst, gibt’s einen Fehler beim automatischen Filesystemcheck beim booten. Der bricht nämlich bei der ocfs-Partition ab, weil der Clusterdienst nicht läuft. Zusätzlich habe ich die ocfs2-Partition noch vom automatischen Filesystemcheck ausgenommen. Die Zeile in /etc/fstab zum mounten sieht  so aus:

/dev/DEVICE    /MOUNTPOINT   ocfs2   _netdev,defaults        0 0

Spaß mit Virtualbox: Cluster Filesystem

Weiter geht’s mit dem Oracle Clustered File System 2, kurz ocfs2. Wer es nicht kennt, es ist ein von Oracle entwickeltes und seit einiger Zeit unter der GPL veröffentlichtes Clusterfilesystem, das gleichzeitige Zugriffe erlaubt [1]. Ich habe vor, den Mailserver auf eine virtuelle Maschine zu verlagern. Dennoch möchte ich ein file-based Backup des IMAP-Spools über den Host machen. Spaß mit Virtualbox: Cluster Filesystem weiterlesen

Spaß mit Virtualbox

Ich habe vor geraumer Zeit angefangen, auf meinem kleinen NAS-Rechner mit Xen zu experimentieren. Damit wollte ich eigentlich ein paar Dienste in virtuelle Maschinen auslagern. Da der VIA C7 Prozessor keine Hardware Virtualisierung unterstützt, war das Experiment schnell gescheitert.

Nun habe ich mich daran gewagt, es mit Virtual Box zu versuchen, und siehe da, es läuft stabil 🙂 Das neue Virtualbox 2.1.2 macht es einem sogar möglich, die Virtuellen Maschinen transparent ins Netz zu bringen, ohne mit Tun/Tap-Interfaces rumfrickeln zu müssen. Man weist der virtuellen Maschine im „Host-Interface“ Betrieb ein verfügbares Interface zu, und der vboxnet-Treiber macht den Rest.

Ich habe dennoch ein Bridgeinterface eingerichtet, auf dem sich die virtuellen Maschinen dann anbinden können, und hab so keine Berechtigungsprobleme, da ich die virtuellen Maschinen als Benutzer starte.

Ich werde nach und nach hier aufschreiben, was ich wie gemacht habe.

Fonic Surf Stick

Ich muss gestehen, ich habe lang nichts mehr gepostet. Viel ist nicht passiert, der Herbst kommt und die Messesaison fängt an. Da ich im November zu einem anderen DSL-Anbieter wechsle und der Wechsel nicht ohne Downtime daher geht, habe ich nach einer Überbrückung für ein paar Tage ohne DSL gesucht.

Nicht dass es nicht ohne Internetzugang ginge, aber es gibt doch immer wieder die eine oder andere Gelegenheit um mal schnell was im Netz nachzuschauen. Sei’s drum, ein UMTS-Stick war wohl das sinnigste. Und es kam wie gerufen, dass Fonic seinen Surf Stick auf den Markt gebracht hat und vor ein paar Wochen massiv beworben hat.

Man kauft sich mit dem Paket einen Huawei UTMS Stick mit Prepaid Datentarif und kann innerhalb von Minuten online gehen. Auch wenn ich bei mir daheim kein Fonic/O2 UMTS Netz habe, EDGE ist über einen Partner von O2 verfügbar. Für normale Recherchen oder um Mails abzufragen reicht’s dicke. Große Downloads verbieten sich zwar – aber wer will das schon.

In Verbindung mit meinem MSI Wind ist das natürlich eine schöne Sache für Fotoshootings, Geocaching, etc…

Schöne neue Welt!