Tag 39: Die Wende

Nach zwei Wochen Pause bin ich heute wieder in die Werkstatt. Unter der Woche hat meine Frau es endlich geschafft, das Luftfiltergehäuse komplett zu demontieren. Ich habe unter der Woche bei einem Bekannten Nachfertigungen der „Belgier“-Aufkleber angefragt.

In der Werkstatt ging es heute konkret zur Sache: Schleifen, , reparieren. Ich habe heute Andreas unterstützt. Unter der Woche hat er das Seitenblech auf der Fahrerseite endgültig eingeschweißt und das Loch im hinteren auf der Fahrerseite zugemacht und sauber verschliffen. Sieht wieder gut aus.

Heute habe ich die im linken Radkasten, in dem die abgebrochene Schraube und der abgebrochene drin waren entfernt. Erst wollte ich sie komplett abschleifen, hab mich dann aber doch anders besonnen und den Karosseriemeißel angesetzt. Ein paar kräftige Schläge später war die Schweißmutter samt Geschichte:

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Die Stelle habe ich gründlich mit der Bürste entrostet, mit Zinkspray behandelt und die neue M6 Schweißmutter draufgeschweißt und meine verschliffen. Dann kräftig Zinkspray drauf, dass ja nichts mehr rostet. Ein Bild vom Neuzustand reiche ich nach. Dann ging es an die Nacharbeiten am neu eingeschweißten Seitenteil, Schweißnähte verschleifen, Andreas hat wo es nötig war nachgeschweißt, und mit kleinen, wirklich kleinen Blechteilen die Lücken verschlossen, wo die Übergänge vom alten zum neuen Karosserieblech etwas größer ausgefallen sind. Die sind nun alle zu und verschliffen, und sehen wieder gut aus.

Nach der Mittagspause kam die Wende: Wir haben den gedreht 🙂 Er liegt jetzt auf der Fahrerseite auf dicken Schaumgummipolstern. Wir wissen ja mittlerweile, was auf uns zukommt, also habe ich das Seitenblech direkt unter der untersten Sicke vom Lack befreit, drunter war wie erwartet ein . Da muss echt ein Stuckateur am Werk gewesen sein, an der Lackoberfläche hat man nichts gesehen. Da noch etwas Zeit war, habe ich die Schweißpunkte markiert und angefangen, auszubohren. Hab ich schon erwähnt, dass das ein Knochenjob ist? Achja, der Übergang vom hinteren Radkasten zum Innenschweller wurde durch ein grob eingebautes Blech verschlossen. Der Karosseriemeißel hat dem Blech ein Ende bereitet. Im hinteren Radkasten sind auch hier wieder Bleche draufgebraten, wo früher einmal die Karosserieschrauben für die Funkausrüstung waren. Achtet auf die Rostflecken im Bild:

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Dort habe ich mit ein paar kräftigen Schlägen des Karosseriemeißels die Ecken angehoben, et voilà: Rost… Nix neues, aber trotzdem kein schöner Anblick. Da steckt noch Arbeit drin…

Wie gehabt, findet Ihr alle in Kai’s Iltis Galerie. Die Bilder von dieser Woche beginnen bei Bild Nr. 943. Viel Spaß beim reinschauen!