Tag 23: Es wird auch wieder ein Heck

Wieder eine Woche vorbei, ab in die Werkstatt. Unter der Woche habe ich mich mit den Mitgliedern des Iltis Forum beraten, ob der bestellte Farbton „Khaki vert, matt, Variante Grau“ eine authentische Farbe ist. Sieht ganz danach aus, andere Mitglieder des Forums haben diese Farbe auch auf ihren Fahrzeugen und die Farbe dürfte auch die aktuelle originale Farbe des belgischen militärs sein. Ich habe eine Farbkarte gemacht und schau mir das heute nochmal genau an.

Heute haben wir die ganzen abgebauten Bleche dabei und wollen sie . Der vordere Unterfahrschutz, das Schwallblech, das Dokumententrägerblech und die zwei Bleche die unter dem vorderen Kennzeichen angebracht sind, wandern heute in die Sandstrahlkabine.

Beim Iltis muss man heute genau hinschauen um den Fortschritt zu sehen. Die Überschrift deutet es schon an.

Iltis-Tagebuch-0740.jpgIhr seht hier den neuen Teil des Hilfsrahmens im linken hinten. Das Dreieck, was in den reinragt ist die Aussparung für den Tankstutzen. Erstklassige Arbeit, das sieht super aus uns ist aus richtig massivem Stahl gemacht 🙂 Eins hat uns aber alle verwirrt. Es gibt vier Winkel in den Radkästen, an denen die am Rahmen befestigt ist, aber am Rahmen sehen wir nur zwei Aufnahmepunkte. Da muss ich mein Bilderarchiv nochmal genauer befragen. ich könnte schwören, dass der Rahmen hinten mit vier Gummipuffern befestigt ist. Oder ich werfe einen Blick in meinen original belgischen Ersatzteilkatalog 🙂 Ganz recht, ich habe bei Ebay einen originalen belgischen Ersatzteilkatalog erstanden. Er kam diese Woche 😀

Naja, meine Frau hat gesandstrahlt, ich habe die Heckbleche weiter begradigt, die Reste einer Schweißnaht im Hilfsrahmen entfernt und alte weggeflext. Das ist also für die weiteren Arbeiten vorbereitet.

Die Bleche mussten noch für die Sandstrahlarbeiten vorbereitet werden, ich habe beim Schwallblech die Nieten entfernt, damit das Schild mit dem Batteriehinweis wiederverwendet werden kann. Zum Glück ist weder das Schwallblech noch das Hinweisschild verrostet. Der Unterfahrschutz ist aber eine andere Nummer.

Auf jeder Seite der Verstärkung sind 16 Schweißpunkte auszubohren. Immer nach der Regel „Viel Druck, wenig Drehzahl und wenn Rost kommt, aufhören“. Das war anstrengend, aber dringend nötig. Darunter war eine Mischung aus Rost, Wasser, Dreck, Sand, Ölschlamm, Botanikresten und das muss weg. Bevor ich die Verstärkung abgebohrt habe, habe ich einen Trick von meinem angewandt. Ich habe an drei Stellen eine selbstschneidende Karosserieschraube eingebohrt. Anhand der dadurch entstandenen Löcher kann ich die Verstärkung später wieder an die gleiche Stelle montieren, von der ich sie entfernt habe. Ich muss dann nur bei den Lackierarbeiten aufpassen, dass kein Lack an den Stellen landet, die noch geschweißt werden.

Wir haben heute etwas früher Feierabend gemacht, aber auf das Ergebnis können wir stolz sein:

Iltis-Tagebuch-0743.jpg

Das Unterfahrschutzblech werde ich zuerst mit der Zopfbürste entlacken, bevor es weiter gesandstrahlt wird. Das spart Sandstrahlmittel. Diese Teile werden die ersten sein, die mit dem Militärlack lackiert werden. Und der Entschluss steht,die Farbe kommt auf die komplette Karosserie drauf, innen wie aussen, unten wie oben 🙂

Wie gehabt findet Ihr die Bilder in Kai’s Iltis Galerie, die heutigen Bilder beginnen bei Bild Nummer 739. Viel Spaß beim Anschauen.

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