Heute nach Feierabend ist noch etwas destruktive Arbeit angesagt. Ich treffe mich mit meinem Karosseriebauer in der Werkstatt. Heute geht’s dem Batteriekasten final an den Kragen 🙂
Beim letzten Schraubertag habe ich es nicht geschafft, den „Sockel“ zwischen den Batterien auszubohren. Naja, jetzt tritt Plan B in Kraft, die Trennscheibe. Also, neue Trennscheibe aufgespannt, es gibt sowieso ein neues Fabrikat zu testen und los geht’s. Ein paar kurze Schnitte neben dem Sockel und durch die Rückwand später sieht das dann so aus: Die Vorarbeiten haben sich gelohnt. Nach kurzem Flexeinsatz ist der Batterieboden weg – endlich 😀 Auf dem Bild schauen wir auf den Sockel, an dem noch die Resten der zwei Bleche, aus denen der Batteriekastenboden besteht. Das obere Blech ist mit den Laschen des Sockels verschweißt und sieht noch ganz gut aus. Das untere Blech, was im Bild so unmotiviert nach unten rausragt, hängt nur noch an einem dünnen Roststreifen und ist im Original an das obere Blech angeschweißt. Ich habe ein paar mal dran gewackelt und schon ist auch das untere Blech weg.
Auf diesem Bild sieht man gut das ganze Ausmaß des Rostbefalls. An der oberen Bildkante ist die rechte Fahrzeugseite, der rechte Bildrand zeigt in Fahrtrichtung (Alles klar ;-)?). Es sind noch ein paar Reste des Batteriekastenoberkantenblechs zu sehen, das wird nur noch von ein paar Resten der ungenau ausgebohrten Schweißpunkten gehalten. Der weiße Fleck am oberen Bildrand kommt bestimmt von Ausgasungen der Batterie. Der ganze Bereich muss als nächstes gesäubert und von Blech-, Rost- und Lackresten befreit werden. Aber ich frage mich, wie der Schlamm hier rein kommt, die Schlammspritzer am Deckel des Batteriekastens sind merkwürdig. Iltisse können doch ein wenig schwimmen, ganz bestimmt 😀 Samstag geht’s weiter.
Danke für’s Mitlesen, weitere Bilder findet Ihr wie gehabt unter Kai’s Iltis Galerie, die heutigen Bilder beginnen ab Bild Nr. 618. Viel Spaß beim reinschauen.