Ja, Ihr lest richtig. Es ist Silvester und ich bin in der Werkstatt 🙂 Meinem Karosseriebauer sei Dank, können wir heute noch ein paar Stunden werkeln. Thomas, danke dafür!
Nach dem Frühstück geht’s ans Werk. Heute wollen wir die ersten Blecharbeiten angehen. Also, Flex ausgepackt und rein damit ins Blech. Der innere Kotflügel, wo die Zündspule, der Entstörkondensator und der Wischwasserbehälter montiert sind, ist nicht mehr zu retten. Der Halter für den Wischwasserbehälter ist dagegen noch zu retten, und muss nur entfernt werden. Auf beiden Seiten des Kotflügelblechs ist großflächiger Rostbefall zu sehen, also mache ich mir’s einfach und schleife das verrostete Blech weg, bis der Halter von alleine wegfällt. An der Stelle, wo die drei Bleche vom Innenkotflügel, dem Radkasten und der Brandschutzwand aufeinander treffen war ab Werk ein sogenanntes Knotenblech geschweist. Dem Knotenblech habe ich die Schweißpunkte aufgebohrt und es mit dem Meißel entfernt. Dabei sind noch ein paar Löcher mehr entstanden…
Wie ihr auf dem Bild seht, wird der verrostete Bereich großflächig entfernt. Doch bevor wir das tun, habe ich das Transistorsteuergerät entfernt, weil wir darunter auch Rost gefunden haben, der Rost unter dem Knotenblech setzt sich nach oben weiter. Achtet auf die kleine rostige Stelle neben den Kabeln:
Und so sieht das im Detail aus, da ist doch mehr kaputt, also raus damit:
Nach einem kurzen aber heftigen Flex-Einsatz wurde aus diesen vier bis sieben Rostlöchern ein großes, rostfreies Loch 🙂 Das Transistorsteuergerät ist schön in Sicherheit gebracht worden, das ist schließlich ein wertvolles Teil. Hier ein Zwischenstand der Flex-Aktion:
Während der Karosseriebauer die Ersatzbleche anfertigt, bohre ich ein weiteres Repaturblech im Radkasten aus. War etwas mühsamer, aber dafür hat man jetzt einen guten Einblick in den Seitenschweller 😀
Den Halter habe ich dann gleich gesandstrahlt, mittendrin ist ein Rostloch 🙁 Das Rostloch wird dann wieder zugeschweißt, verschliffen und dann sollte der Halter wieder gut sein. Das verknüllte Etwas nebendran ist übrigens das Knotenblech, spätestens jetzt mach es seinem Namen alle Ehre *g*
Und dann ging’s ans Schweißen. Ich durfte dann auch meine ersten Schweißpunkte setzen – mannomann, war ich aufgeregt. Dementsprechend durchwachsen ist das Ergebnis auch. Der schöne Teil ist vom Karosseriebauer, der nicht so schöne Teil ist von mir.
Das war’s für dieses Jahr, jetzt wird Silvester gefeiert. Weitere Bilder findet Ihr wie gehabt in Kai’s Iltis Galerie. Danke fürs Mitlesen, ich wünsche Euch einen guten Rutsch! Wir sehen uns im neuen Jahr auf dieser Seite wieder!