Heute morgen war es dann wieder soweit. Mit zwei Autos und den vereinbarten Ersatzteilen ging’s zurück zum Karosseriebauer zum eigentlich vereinbarten Termin.
Der Iltis steht immer noch dort, wo wir ihn zurücklassen mussten. Ist schon irgendwie ein trauriger Anblick. Also wird nicht nur besprochen, wie der Unterboden zu retten ist, sondern auch wie der Motor wieder fit gemacht werden kann. Der Werkstattchef bietet uns an, dass wir gerne helfen können und so unser Auto besser kennenlernen. Coole Sache, das wollten wir ohnehin tun. Bin mal gespannt, was da auf uns zu kommt. Also wird der folgende Schlachtplan (Hehe, Wortspiel) festgelegt. Zuerst wird der Motor wieder flott gemacht, und wir können derweil mit der Demontage loslegen, und beginnen somit auch gleich die Restauration, die ohnehin für den Winter vorgesehen war. Und für jeden Samstag dürfen wir zum Schrauben vorbei kommen 🙂
Aber bis der Iltis wieder fit wird, ist noch ein langer Weg, zuerst muss klar werden, wie es dem Motor geht. Die Vermutung ist, dass die Zylinderkopfdichtung defekt oder falsch eingebaut worden ist. Dazu muss der Zylinderkopf runter. Dann sehen wir auch, wo das Öl, das am Motor klebt her kommt. Schliesslich wurde das im letzten TÜV Bericht moniert. Wir haben auch noch festgelegt, dass wir wo es möglich ist, Blechteile durch Ersatzbleche austauschen um den Aufwand in Grenzen zu halten. Schliesslich ist die Ersatzeilversorgung noch gut. Wir wollen also die folgenden Bleche austauschen:
- Einstiegsblech links – wegen Dellen und Rostfraß
- Einstiegsblech rechts – wegen Dellen und vielen, vielen Kratzern
- Der Batterieboden – eine bekannte Stelle, aufwendig konstruiert und predestiniert dazu, wegzugammeln
Ein paar Roststellen im Motorraum und an den Kotflügeln können ohne Komplettausch renoviert werden. Und am Unterboden sind auch sehr viele Stellen zu reparieren. Das wahre Ausmaß werden wir erst dann sehen, wenn der Unterbodenschutz weg ist.
Apropos Unterbodenschutz. Im Bereich des hinteren Querträgers war das Blech schon so weit weggegammelt, dass nur noch der Unterbodenschutz da war. Das Loch was bei der Inspektion entstanden ist, ist so groß wie eine Spielkarte.