Ich habe mir inspiriert durch eine Diskussion über Virtualisierungstechnologie ein Ziel gesetzt: Ich setze meinen Homeserver neu auf und teile die Dienste in mehrere virtuelle Maschinen auf. Auf dem Hostrechner (dom0) soll nun nur noch Xen und ssh laufen, die restlichen Dienste wie Cups, Samba, Imap Mail + Spam-/AV-Scan laufen in virtuellen Maschinen.

Die Installation vom Hostsystem ging dank CentOS 5.2 schnell. Die Paketgruppen „Base“ und „Virtualisation“ reicht aus und die notwendigen Pakete und der passende Kernel sind installiert und laufen.

Nach ein wenig Recherche im Internet wusste ich auch, was ich wie anzupacken hatte. Zwei virtuelle Systeme (ebenfalls CentOS 5.2), die in LVMs auf dem Host laufen sind recht schnell aufgesetzt.

vm_mail01 (für IMAP und Spam-/AV-Scan)

virt-install –name=vm_mail01 –ram=256 \
–file=/dev/VolGroup00/LogVolvm_mail \
–vcpus=1 –vnc –vncport=5910 –os-type=linux \
–os-variant=centos5 –paravirt \
–location=http://wftp.tu-chemnitz.de/pub/linux/centos/5.2/os/i386/

vm_nas (ein SMB/CUPS Server)

virt-install –name=vm_nas –ram=256 \
–file=/dev/VolGroup00/LogVolvm_nas \
–vcpus=1 –vnc –vncport=5911 –os-type=linux \
–os-variant=centos5 –paravirt \
–location=ftp://mirror.fraunhofer.de/centos.org/5.2/os/i386/

Und wie die Systemlast aussieht zeigt der folgende Screenshot:

Man bedenke, dass das Wirtssystem ein Via Epia CN1000EG ist, also ein Via C7 Prozessor mit 1 Ghz, den habe ich vorsorglich auf 1GB RAM hochgerüstet. Mal schauen wie sich das ganze System schlägt.